Wann sollte ich als Elternteil Hilfe in Anspruch nehmen?
Wenn Ihr Kind in seinen Bemühungen immer wieder scheitert, ist es wichtig so schnell wie möglich herauszufinden, woran es liegt.
Halten diese Schwierigkeiten über einen längeren Zeitraum an, geht auch zunehmend die Motivation verloren. Sätze wie: „Ich habe mich so bemüht und es ist wieder nichts geworden!“ oder „Das schaffe ich nie!“, zeugen dann von der zunehmenden Hilflosigkeit und Verzweiflung.
Bereits Ende der ersten Klasse kann man eine sich anbahnende Legasthenie erkennen.
► Sie sich vielleicht über den Schulbeginn Sorgen machen
► es mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen nicht klappt
► Sie den Verdacht auf eine Lese- und/oder Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) haben
► der Schulwechsel auf die weiterführende Schule Probleme bereitet
► Ihr Kind über Kopf- und/oder Bauchschmerzen klagt (in der Schule, bei den Hausaufgaben)
► Ihr Kind Schulängste hat
► die Hausaufgaben zum Streit in der Familie führen
► die Aufmerksamkeit und/oder die Konzentration gestört sind
► Ihr Kind keine Nachhilfe sondern eine individuelle Förderung braucht
Stellt sich im Test heraus, dass es keine Legasthenie ist, können Sie trotzdem wertvolle Hinweise für eine gezielte Unterstützung erhalten.
Was Sie als Elternteil tun können?!
Zeigen Sie Ihrem Kind seine Stärken auf. Jeder hat Bereiche, in denen er besonders begabt ist, und andere, in denen er Schwächen hat!
Erzählen Sie ihm, dass es berühmte, sehr erfolgreiche Menschen gegeben hat und gibt, die auch Legastheniker sind, z.B.
► Albert Einstein
► Walt Disney
► John F. Kennedy
► Tom Cruise
► Leonardo da Vinci
► Steven Spielberg
► Steven Hawkins
►Bill Gates
und, und, und und........
Vor allem erklären Sie Ihrem Kind, dass Legasthenie nichts mit Dummheit zu tun hat. Legastheniker sind oft sehr klug. Und man kann auch als Legastheniker lernen zu lesen und zu schreiben. Es dauert nur manchmal etwas länger.
Wer übernimmt die Kosten für ein Legasthenie/LRS-Training?